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    Massivholzmöbel: langlebig und edel

    Inhalt

    Was genau ist eigentlich Massivholz? Überall liest man es aber keiner weiß genau was es ist. Keiner, bis auf FörsterInnen, TischlerInnen, HolzartenspezialistInnen, Möbelfirmen, BauhausmitarbeiterInnen, andere wissensbegierige Menschen und ... OK, es gibt doch einige Menschen, die genau wissen was Massivholz ist. Falls man aber nicht zu diesen Menschen gehört, wird hier kurz erklärt was Massivholz ist, was man unter Massivholzmöbeln verstehen kann und was eigentlich ein Furnier ist.

    Was zeichnet Massivholz aus?

    Definition von Massivholz

    Eine allgemeine Definition von Massivholz gibt es nicht. Manche behaupten Massivholz und Vollholz seien dasselbe, andere sagen es seien 2 verschiedene Holzarten. Hier streiten sich die Gemüter. Im Großen und Ganzen bedeutet es, dass die gewachsene Struktur des Holzes nicht verändert wird. Also der quere Durchschnitt des Baumstammes wird herausgearbeitet und wird nicht durch mechanische oder chemische Techniken verändert. Es handelt sich bei Massivholz also um reines, natürliches Holz.

    Verarbeitung von Massivholz

    Wie wird dann aus einem Querschnitt ein Bett? Wenn man dieses Holz verarbeiten will, darf dies nur durch Hobeln, Bohren, Sägen, Fräsen usw passieren. Die Verarbeitung des Massivholzes ist also eine sehr delikate Angelegenheit. Meistens werden die Bretter einzeln aneinander geleimt. Dafür darf aber nur ein Leim ohne Schadstoffe verwendet werden. Der Vorteil des Verleimens ist, dass sich so das Holz nicht verbiegen kann. Außerdem unterliegt das Massivholz einer langen Prozedur des Trocknens. Danach wird es in Sägewerken zu Lamellen verarbeitet - aber NUR durch Hobeln, Bohren, Sägen, Fräsen, ... ! Um Leimholzplatten zu bekommen werden nun die Lamellen oder Stäbe, die dieselbe Länge, denselben Querschnitt oder sonstige gleiche Merkmale aufweisen, in einer Plattenpresse permanent zusammengeleimt. Dies ermöglicht, dass das Holz weiterhin atmen kann.

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    Möbel aus Massivholz

    Was darf als Massivholzmöbel bezeichnet werden?

    Was man als Normalsterblicher, Nicht-MöbelspezialistIn, oft nicht weiß ist, dass ein Möbelstück, dass zum Beispiel als "Eiche massiv" bezeichnet wird nicht zu 100% aus massivem Eichenholz bestehen muss. Prinzipiell besteht es natürlich schon aus Massivholz, aber Rückenlehne und Schubladenböden dürfen auch aus einem anderen Holz sein. Desweiteren, wird das Holz furniert, darf es auch nicht mehr Massivholz genannt werden. In Deutschland gibt es die DIN 68871, die darauf achtet, dass all diese Voraussetzungen beachtet werden. Nur so kann die Qualität von Massivholzmöbeln garantiert werden.

    Anzeichen von Qualität bei Massivholzmöbel

    Oft haben Massivholzmöbel keine durchgehende Musterung. Dies liegt daran, dass die Bretter und Platten so verarbeitet werden müssen, dass sich die natürlichen Bewegungen des Holzes ausgleichen. Unter Bewegung von Holz versteht man, dass Ausdehnen und Zusammenziehen, welches oft bei verschiedenen Temperaturen und Veränderungen der Luftfeuchtigkeit geschieht.

    Aber eine durchgehende Musterung heißt nicht automatisch, dass es sich nicht um ein Massivholzmöbel handelt. Ein weiteres Qualitätsmerkmal von Massivholz ist, dass es sich ganz besonders anfühlt. Man könnte sagen, Qualität, die man anfassen kann.

    Außerdem bestitzt Massivholz eine Qualität, die man einatmen kann: ein ideales Raumklima. Durch die natürliche Behandlung des Holzes besitzt es eine hohe Offenporigkeit, welche dazu führt, dass sich der Staub nicht elektrostatisch Aufladen kann, was wiederum eine antibakterielle Wirkung zur Folge hat.

    Dies ist noch nicht alles! Wie der Name Massivholz schon annehmen lässt, handelt es sich hierbei um ein sehr massives und robustes Holz. Dies trägt dazu bei, dass eine gewisse Stabilität des Möbelstückes gewährleistet werden kann. Massivholzmöbel halten vielen Witterungen stand und überleben meist auch die stärksten Anforderungen, wie zum Beispiel Kindergeburtstage und Treffen von Großfamilien.

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    Furnier

    Was ist ein Furnier?

    Wie bereits erwähnt handelt es sich nicht mehr um ein Massivholz, sobald dies furniert wird. Was aber ist ein Furnier genau und wie kann man herausfinden ob seine Massivholzmöbel furniert wurden oder nicht?

    Bei Furnieren handelt es sich um sehr dünne (0,3 - 8 mm) Deckblätter, die je nach Verwendung unterschiedlich produziert werden. Grundsätzlich gibt es 4 verschiedene Arten der Herstellung von Furnieren, wie zum Beispiel die Staylog-Produktion.

    Diese Deckblätter werden auf ein Trägermaterial geleimt. Bei den Trägerplatten handelt es sich oft um Spanplatten. Das Holz für die Furniere wird nach seinem optischen Charakter ausgewählt, wohingegen die Dichte und der Preis ausschlaggebend für die Wahl des Trägermaterials sind. Weiters können Furniere in verschiedene Kategorien eingeteilt werden: Deckfurnier, Unterfurnier, Blindfurnier, Absperrfurnier.

    Wie erkennt man ein Furnier?

    Und wie aber kennt man nun als Nicht-FörsterIn, TischlerIn, HolzartenspezialistIn, Möbelfirma, BauhausmitarbeiterIn, anderer wissensbegierige Mensch, dass es sich um ein furniertes Holz handelt? Die einfachste Lösung: Man frägt eine der oben genannten Personen. Ansonsten ist das augenscheinlichste Anzeichen, dass es sich um ein furnierters Möbelstück handelt, die gleichmäßige Maserung des Holzes. Meistens sehen Furniere aus wie aus einem Holz geschnitzt.

    Und wer jetzt noch nicht genug von Massivholz oder Furnieren hat, könnte nun all seine Möbel inspizieren und überprüfen ob es sich dabei auch wirklich um Massivholzmöbel handelt.

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